Herrsching, 20. – 22. März 2026 – Im Rahmen der Vollversammlung des Bayerischen Jugendrings (BJR) kamen Delegierte aus ganz Bayern am Ammersee zusammen, um zentrale Herausforderungen und richtungsweisende Themen der Jugendarbeit zu beraten und zu beschließen.
BJR-Präsident Philipp Seitz berichtete ausführlich über den aktuellen Stand laufender Projekte sowie über die angespannte Finanzlage im laufenden Jahr. Er gab einen Ausblick auf die kommenden Jahre und Haushaltssituation des Landtags. Vor diesem Hintergrund wurde der Haushalt für das Jahr 2026 rückwirkend beschlossen, da bei der vergangenen Vollversammlung im Herbst noch keine Details zur konkreten finanziellen Ausstattung des BJR vorlagen.
Zu den Gästen der Vollversammlung zählte unter anderem der jugendpolitische Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Josef Heisl. In seinem Grußwort dankte er den Engagierten herzlich für ihren Einsatz und gab Einblicke in aktuelle jugendpolitische Initiativen und Vorhaben des Bayerischen Landtags.
Ebenfalls zu Gast war Bayerns Digitalminister Fabian Mehring. In seinem Beitrag zeigte er sich begeistert vom Engagement junger Menschen im Ehrenamt sowie von der Arbeit des BJR. Er betonte die Bedeutung der Jugend für die digitale Zukunft Bayerns und hob die Chancen hervor, die sich aus der aktiven Mitgestaltung durch junge Menschen ergeben.
Ein Highlight stellte das „Mario Kart“-Rennen zwischen dem Digitalminister und Phlipp Seitz dar, dass hitzig mit BobbyCars im Innenhof ausgefahren wurde.
Ein besonders wegweisender Beschluss der Vollversammlung befasste sich mit dem Schutz von Frauen und Jugendlichen vor Deepfakes. Aus aktuellem Anlass positionierte sich das Gremium klar und einstimmig für stärkere Maßnahmen gegen diese Form digitaler Manipulation und deren potenziell schwerwiegende Folgen für Betroffene.
Mit ihren Beschlüssen und Diskussionen setzte die Vollversammlung des Bayerischen Jugendrings ein deutliches Zeichen für die Stärkung der Jugendarbeit, den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Entwicklungen und die nachhaltige Sicherung ihrer Rahmenbedingungen.
„Der Antrag sowie die Wortbeiträge waren sehr bewegend, denn besonders Frauen sind am häufigsten von Deepfakes betroffen. Ich bin der Vollversammlung für die Einstimmigkeit und dieses klare Zeichen sehr dankbar!“
Juliana Gräfin v. Brühl-Störlein
2. Landesvorsitzende des DVBJ



