Gegen Desinformation, für Teilhabe: Digital stark in der Jugendvertretung

Der Landesvorstand des Dachverbandes der bayerischen Jugendvertretungen e.V. stellt folgenden Antrag:

Digitale Räume sind heute gleichwertige Orte der Jugendarbeit und damit zentral für Jugendvertretungen. Beteiligung und Organisation in unseren Gremien finden analog, digital und hybrid statt. Wer Jugendliche wirksam vertreten will, muss online sichtbar und beteiligungsfähig sein, gerade in der Kommune. Digitale Formate senken Hürden von Ort, ersparen Zeit, erhöhen Reichweite und Repräsentativität. Zugleich verlangt der digitale Raum eine klare Antwort auf Desinformation. Denn jugendpolitische Meinungsbildung entsteht zunehmend in dynamischen, algorithmengetriebenen Öffentlichkeiten, in denen sich Verzerrungen und Unwahrheiten schnell verbreiten. Deshalb haben Jugendvertretungen auch einen klaren Transparenzauftrag, um Desinformation vor Ort entgegenzuwirken.

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Die Kommunalwahl 2026 weitergedacht

Politische Verantwortung nach dem Mandat


Alle in kommunale Vertretungskörperschaften gewählten ehemaligen Mitglieder von Jugendvertretungen sollen ihre spezifische demokratiepolitische Expertise aktiv einbringen. Ziel ist es, sich in der Kommunalpolitik als starke Stimme für junge Menschen zu etablieren und strukturelle Jugendbeteiligung als selbstverständlichen Teil kommunaler Entscheidungsprozesse zu verankern. Dies beinhaltet die Initiierung, Weiterentwicklung sowie dauerhafte Absicherung von Jugendvertretungsstrukturen. Insbesondere dort, wo solche bislang fehlen oder nur in unzureichender Form vorhanden sind. Als Grundlage dafür sollen die Qualitätsstandards des Dachverbands der bayerischen Jugendvertretungen dienen. 

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