Gegen Desinformation, für Teilhabe: Digital stark in der Jugendvertretung

Der Landesvorstand des Dachverbandes der bayerischen Jugendvertretungen e.V. stellt folgenden Antrag:

Digitale Räume sind heute gleichwertige Orte der Jugendarbeit und damit zentral für Jugendvertretungen. Beteiligung und Organisation in unseren Gremien finden analog, digital und hybrid statt. Wer Jugendliche wirksam vertreten will, muss online sichtbar und beteiligungsfähig sein, gerade in der Kommune. Digitale Formate senken Hürden von Ort, ersparen Zeit, erhöhen Reichweite und Repräsentativität. Zugleich verlangt der digitale Raum eine klare Antwort auf Desinformation. Denn jugendpolitische Meinungsbildung entsteht zunehmend in dynamischen, algorithmengetriebenen Öffentlichkeiten, in denen sich Verzerrungen und Unwahrheiten schnell verbreiten. Deshalb haben Jugendvertretungen auch einen klaren Transparenzauftrag, um Desinformation vor Ort entgegenzuwirken.

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Die Kommunalwahl 2026 weitergedacht

Politische Verantwortung nach dem Mandat


Alle in kommunale Vertretungskörperschaften gewählten ehemaligen Mitglieder von Jugendvertretungen sollen ihre spezifische demokratiepolitische Expertise aktiv einbringen. Ziel ist es, sich in der Kommunalpolitik als starke Stimme für junge Menschen zu etablieren und strukturelle Jugendbeteiligung als selbstverständlichen Teil kommunaler Entscheidungsprozesse zu verankern. Dies beinhaltet die Initiierung, Weiterentwicklung sowie dauerhafte Absicherung von Jugendvertretungsstrukturen. Insbesondere dort, wo solche bislang fehlen oder nur in unzureichender Form vorhanden sind. Als Grundlage dafür sollen die Qualitätsstandards des Dachverbands der bayerischen Jugendvertretungen dienen. 

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Landesvorstandsklausur in Garmisch

Ende Oktober traf sich der Landesvorstand des Dachverbands der bayerischen Jugendvertretungen e. V. zur 8. Landesvorstandsklausur in Garmisch-Partenkirchen. Ziel des Wochenendes war es, den Jahresendspurt 2025 zu strukturieren, den Jahresplan 2026 zu schärfen und die Arbeit in den jeweiligen Verantwortungsbereichen gemeinsam abzustimmen.

Nach der Anreise am Freitag stand zunächst das Ankommen als Team im Mittelpunkt. Organisation, gemeinsames Abendessen und ein ruhiger Ausklang bildeten den Rahmen für den Arbeitsstart am Samstag.Der Samstag begann mit einem klaren Fokus auf konkrete To-dos bis zum Jahresende 2025. In den Bereichen Förderungen und Finanzen beispielsweise wurden offene Punkte gesammelt und priorisiert. Von laufenden Förderprozessen bis hin zu notwendigen Anschaffungen und effizienteren Abrechnungsverfahren.

Auch die Öffentlichkeitsarbeit und Teamunterstützung waren zentrale Themen. Gleichzeitig wurden Kommunikationsformate weiterentwickelt, etwa durch die geplante Webversion des Newsletters, die ausdrücklich auch externe Zielgruppen (z. B. Fachkräfte) ansprechen soll. Ergänzend wurde der Einsatzunseres Personals Hilfskräfte reflektiert mit dem Ziel, kurzfristig arbeitsfähig zu bleiben und mittelfristig Prozesse (z. B. Buchhaltung bzw. perspektivisch ein digitales Abrechnungsportal) weiter zu professionalisieren.

Am Nachmittag bot ein gemeinsamer Spaziergang bewusst Raum für Austausch außerhalb der Tagesordnung. Anschließend wurden die Inhalte mit dem Blick nach vorn fortgeführt: Der Jahresplan 2026 wurde gemeinsam durchgegangen, außerdem folgten Berichte aus den Aufgabenbereichen des Landesvorstands, um Themen, Herausforderungen und nächste Schritte ressortübergreifend einzuordnen.

Der Sonntag diente der Bündelung der Ergebnisse und dem Ausblick: Die Berichte wurden zusammengeführt, offene Punkte für die kommenden Wochen festgehalten und die nächste Mitgliederversammlung als nächster wichtiger Meilenstein in den Blick genommen. Insgesamt hat die Klausur erneut gezeigt, wie wichtig klare Prioritäten, verlässliche Prozesse und gute Abstimmung sind, um ehrenamtliches Engagement wirksam in konkrete Umsetzung zu bringen.

Neues europäisches Jugendnetzwerk gegründet: YPNE vernetzt Jugendparlamente europaweit!

Mit der offiziellen Gründung des Youth Parliament Network Europe (YPNE) startet der Dachverband der bayerischen Jugendvertretung ein bislang einzigartiges Projekt: Die erste europäische Community , die sich ausschließlich an Jugendparlamente richtet. YPNE hat es sich zum Ziel gesetzt, junge Stimmen europaweit zu vernetzen, deren Austausch zu fördern und die Rolle der Jugend in der Demokratie langfristig zu stärken.

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Dachverband der bayerischen Jugendvertretungen begrüßt Maßnahmen zur kommunalen Jugendbeteiligung in der „Zukunftsgarantie“ Resolution der CSU Landtagsfraktion.

Der Dachverband der bayerischen Jugendvertretungen (DVBJ) begrüßt die in der „Zukunftsgarantie“ der CSU Landtagsfraktion vorgestellten Maßnahmen zur Stärkung kommunaler Jugendbeteiligung. Als Landesverband der Jugendvertretungen in Bayern erkennt der DVBJ in der Resolution zentrale Forderungen der Jugendvertretungen in Bayern wieder, insbesondere zur verbindlicheren Verankerung von Jugendbeteiligung auf kommunaler Ebene.

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