Jugend auf Klausur

Projektzeitraum: 01.06.2026 – 31.05.2028

Ansprechpartner

Emilio Emiliano

Vorstandsmitglied

Mit dem Erasmus+-Projekt „Jugend auf Klausur – Jugendvertretungen stärken, Strategietagungen ermöglichen“ schafft der Dachverband der bayerischen Jugendvertretungen e.V. Chancen für Jugendvertretungen, um ihre eigene Arbeit weiterzuentwickeln. Ausgangspunkt ist eine Herausforderung, die viele Jugendparlamente und Jugendräte kennen: im politischen Alltag bleibt oft wenig Zeit, gemeinsam über die eigene Arbeit, Ziele und zukünftige Strategien nachzudenken. 

Jugend auf Klausur setzt genau hier an. Neun Jugendvertretungen aus Bayern erhalten die Möglichkeit, mehrtägige Klausur- und Strategietagungen für sich zu gestalten. Dort können sie ihre Arbeit reflektieren, gemeinsame Ziele entwickeln, Zuständigkeiten klären und konkrete Vorhaben für die Zukunft planen. Die Themen werden dabei von den Jugendlichen selbst bestimmt und orientieren sich an den jeweiligen Bedürfnissen ihrer Jugendvertretung.  

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Jugendvertretungen aus ländlichen und strukturschwächeren Kommunen. Gerade dort fehlen häufig die finanziellen, organisatorischen oder zeitlichen Möglichkeiten für eine intensive strategische Weiterentwicklung. Das Projekt möchte diese Hürden abbauen und Jugendlichen bessere Voraussetzungen für wirksame Beteiligung schaffen.  

Dabei geht es nicht nur um die Klausurtage selbst. Jede teilnehmende Jugendvertretung soll konkrete Ergebnisse mitnehmen – etwa einen Jahres- oder Maßnahmenplan, klare Zuständigkeiten oder neue Ideen für Beteiligungsformate. So sollen die Gremien langfristig handlungsfähiger werden und die Interessen junger Menschen wirksamer in kommunale Entscheidungsprozesse einbringen können.  

Jugend auf Klausur macht deutlich: Gute Jugendbeteiligung braucht nicht nur engagierte junge Menschen, sondern auch Zeit, Raum und Unterstützung. Wenn Jugendvertretungen ihre Arbeit selbstbewusst gestalten und strategisch weiterentwickeln können, profitieren davon nicht nur die beteiligten Jugendlichen, sondern junge Menschen in der gesamten Kommune.

Weitere Beiträge zu dem Projekt

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