Projektzeitraum: 01.06.2026 – 31.05.2027
Ansprechpartner

Emilio Emiliano
VorstandsmitgliedMit dem Projekt peer 2 peer – Skills teilen, Jugend stärken möchte die Projektgruppe gemeinsam mit dem Dachverband der bayerischen Jugendvertretungen e.V. die Qualifizierung von Jugendlichen in Jugendvertretungen stärken. Ausgangspunkt ist eine Erfahrung, die viele junge Engagierte teilen: Jugendliche übernehmen in Jugendparlamenten, Jugendräten und anderen Beteiligungsgremien früh Verantwortung, finden aber häufig nur wenige Fortbildungsangebote, die wirklich zu ihrem Alltag im Ehrenamt passen. Bestehende Schulungen sind oftmals theoretisch oder stark von Erwachsenen geprägt und greifen die konkreten Herausforderungen junger Jugendvertreter nur unzureichend auf.
Jugendliche entwickeln selbst praxisnahe Fortbildungsangebote für andere Jugendliche. Gemeinsam entstehen Workshops zu Themen, die für die Arbeit in Jugendvertretungen besonders relevant sind – beispielsweise Kommunikation, Organisation, politische Grundlagen oder Öffentlichkeitsarbeit. Die Inhalte werden nicht nur gemeinsam entwickelt, sondern mehrfach erprobt, reflektiert und weiterentwickelt. So sollen Fortbildungen entstehen, die verständlich, alltagsnah und direkt in der Jugendvertretungsarbeit einsetzbar sind.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Peer-to-Peer-Ansatz. Die Jugendlichen sind nicht lediglich Teilnehmende, sondern übernehmen selbst Verantwortung für die Entwicklung und Weitergabe des Wissens. Sie werden zu Multiplikator, die ihre Erfahrungen und Kompetenzen an andere junge Menschen weitergeben können. Auf diese Weise soll eine Qualifizierungsstruktur entstehen, die sich aus der Jugend selbst heraus stärkt und möglichst nah an den tatsächlichen Bedürfnissen junger Engagierter bleibt.
Peer 2 peer möchte dabei nicht nur einzelne Jugendliche weiterbilden, sondern Jugendvertretungen langfristig stärken. Die entwickelten Workshops und Materialien werden nach Projektende dem Dachverband der bayerischen Jugendvertretungen e.V. zur Verfügung gestellt und können dort als Grundlage für weitere Fortbildungsangebote genutzt werden. Gleichzeitig sollen die ausgebildeten Multiplikator ihr Wissen in ihren eigenen Engagementkontexten weitertragen. So bleibt das im Projekt entstandene Wissen verfügbar und kann auch über die eigentliche Projektlaufzeit hinaus weitere junge Menschen erreichen.
Wenn Jugendliche voneinander lernen, Verantwortung übernehmen und ihre Erfahrungen weitergeben, entstehen Strukturen, die Jugendbeteiligung nachhaltig stärken und jungen Menschen zeigen, dass sie ihre demokratische Umgebung selbst aktiv mitgestalten können.
Weitere Beiträge zu dem Projekt



