Peer 2 Peer-Fortbildung

Drei Tage Austausch, Weiterbildung und gemeinsame Entwicklung: Bei der Peer 2 Peer-Fortbildung kamen Jugendliche aus einigen Jugendvertretungen zusammen, um ihre Erfahrungen zu teilen, sich zu Themen der Jugendbeteiligung weiterzubilden und Fortbildungsangebote mitzugestalten.

Wie kann Jugendbeteiligung vor Ort gestärkt werden? Welche Herausforderungen begegnen Jugendlichen in ihren Jugendvertretungen, und welches Wissen hilft ihnen dabei, ihre Interessen wirksam einzubringen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die Teilnehmenden des peer 2 peer-Wochenendes.

Das Seminar verband fachlichen Austausch und persönliche Weiterbildung mit neuen Fortbildungsangeboten. Dabei stand nicht nur die Vermittlung von Wissen im Mittelpunkt: Die Jugendlichen waren ausdrücklich eingeladen, ihre eigenen Erfahrungen und Bedarfe einzubringen und die Inhalte zukünftiger Workshops aktiv mitzugestalten.

Der erste Seminartag stand ganz im Zeichen des Erfahrungsaustauschs. Die Jugendlichen berichteten aus ihrer Arbeit in den Jugendvertretungen, teilten ihre Perspektiven und diskutierten Herausforderungen, die ihnen in ihrem Engagement begegnen. Dabei wurde deutlich, wie wertvoll der Austausch ist: Die Teilnehmenden konnten voneinander lernen, neue Sichtweisen kennenlernen und gemeinsam herausarbeiten, welche Themen für ihre Arbeit besonders relevant sind. Auf dieser Grundlage kam man über zukünftige Fortbildungsworkshops ins Gespräch. Die eigenen Erfahrungen und Bedarfe bildeten dabei den Ausgangspunkt. So wurde die Fortbildung zugleich zu einem Raum, in dem Jugendliche ihre Kompetenzen erweitern und mitentscheiden konnten, welche Unterstützungsangebote für andere junge Engagierte entstehen sollen.

Am zweiten und dritten Tag rückte die konkrete Arbeit mit Workshops in den Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in bereits entwickelte Formate, die sich jeweils einem Themenfeld der Jugendbeteiligung widmeten. Gemeinsam wurden sie die ersten Teilnehmer der Workshop-Konzepte und optimierten sie durch Ideen und Beiträge zu möglichen weiteren Inhalten und geeigneten Methoden.

Dabei übernahmen die Jugendlichen Verantwortung für die Weiterentwicklung der Angebote. Sie brachten ihr Wissen und ihre Erfahrungen ein, diskutierten unterschiedliche Ansätze und erprobten, wie sich Themen der Jugendbeteiligung verständlich und praxisnah vermitteln lassen. Durch diese aktive Mitarbeit konnten sie nicht nur an zukünftigen Fortbildungsangeboten mitwirken, sondern zugleich eigene Fähigkeiten in der Konzeption und Gestaltung von Bildungsformaten weiterentwickeln.

Die drei Tage machten deutlich, dass erfolgreiche Jugendbeteiligung nicht nur davon lebt, jungen Menschen Wissen und Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln. Ebenso wichtig ist es, ihnen Raum zu geben, eigene Themen zu setzen, Verantwortung zu übernehmen und Angebote nach ihren tatsächlichen Bedürfnissen mitzugestalten.

Mit der peer 2 peer-Fortbildung wurde damit eine Grundlage für die weitere Entwicklung praxisnaher Fortbildungsangebote geschaffen und zugleich ein Raum, in dem Jugendliche ihre Kompetenzen stärken, voneinander lernen und die Zukunft der Jugendbeteiligung aktiv mitgestalten konnten.

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